Eigener Webshop oder Verkauf über Marktplätze wie Amazon.ae, Noon und Carrefour. Lagerung selbst, über Marktplatz-Fulfillment oder einen externen Logistikpartner.
E-Commerce-Lizenz Dubai
E-Commerce-Lizenz in Dubai:
Onlinehandel mit eigener Firma.
Webshop, Amazon und Noon, Dropshipping oder digitale Produkte: Mit einer E-Commerce-Lizenz in Dubai verkaufen Sie legal an Kunden in den VAE und weltweit. Schnell gegründet, ohne Büro und mit attraktivem Steuerumfeld.
Kostenlos · Unverbindlich · Auf DeutschÜberblick
Was ist eine E-Commerce-Lizenz
in Dubai?
Eine E-Commerce-Lizenz erlaubt Ihnen, Waren, digitale Produkte und Dienstleistungen über das Internet zu verkaufen: im eigenen Webshop, auf Marktplätzen wie Amazon.ae und Noon oder über Social Media. Rechtsgrundlage ist das Bundesgesetz Nr. 14 von 2023 über technologiebasierten Handel. Es verpflichtet alle Online-Händler in den VAE zu einer passenden Lizenz.
Die Lizenz gibt es in der Freezone und im Mainland. Für die meisten Gründer ist die Freezone der schnellste und günstigste Weg: 100 % Eigentum, kein Büro und eine Gründung in ein bis zwei Wochen. Wer vor allem an Endkunden in den VAE verkauft oder ein eigenes Lager betreibt, fährt mit dem Mainland oft besser.
Für Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Dubai damit eine starke Basis: ein Standort zwischen Europa, Asien und Afrika, moderne Logistik und ein Steuerumfeld, das online skalierbaren Geschäftsmodellen entgegenkommt.
Auf einen Blick
Warenfluss
Der Warenfluss
entscheidet über die Struktur.
Für E-Commerce gibt es keine Einheitslösung. Welche Struktur passt und welche Steuern anfallen, hängt vor allem davon ab, wo Ihre Ware liegt und wohin sie geht. Drei typische Modelle:
Lieferant → Kunde in der EU, ohne Umweg über Dubai
Ware in Dubai → Endkunden in den VAE
Download oder Zugang → Kunden überall
Struktur
Freezone oder Mainland
für Ihren Onlinehandel?
Für E-Commerce gibt es keine Pflichtstruktur. Entscheidend ist, wo Ihre Kunden sitzen und wie die Ware fliesst.
Sinnvoll, wenn Sie überwiegend an Kunden in den VAE verkaufen, ein eigenes Lager betreiben oder eine lokale Marke aufbauen.
Geschäftsmodelle
Was darf ich mit einer
E-Commerce-Lizenz verkaufen?
Was Sie verkaufen dürfen, bestimmen die Aktivitäten auf Ihrer Lizenz. Die meisten Online-Geschäftsmodelle lassen sich einem dieser drei Felder zuordnen und auf einer Lizenz kombinieren.
Verkauf ohne eigenes Lager, direkt ab Lieferant, oder über Instagram, TikTok Shop und andere Plattformen. Die Aktivität muss ausdrücklich auf der Lizenz stehen.
Software, SaaS, Online-Kurse, Templates und Downloads. Keine physische Lieferung, kein Zoll und besonders gut von überall aus skalierbar.
Typische Aktivitäten auf der Lizenz
Produkte mit zusätzlicher Genehmigung
Verkauf nach Europa
Aus Dubai an Kunden
in der EU und der Schweiz verkaufen.
Viele unserer Kunden verkaufen weiterhin an Kunden im DACH-Raum, nur eben über ihre Firma in Dubai. Das funktioniert gut, wenn die Mehrwertsteuer- und Zollregeln der Zielländer von Anfang an eingeplant sind.
Vorteile
Warum Onlinehandel aus Dubai
so gut funktioniert.
E-Commerce lebt von tiefen Fixkosten, schneller Logistik und einem Markt, der gerne online kauft. Dubai bietet alle drei.
Eine E-Commerce-Lizenz in einer Freezone wie IFZA oder Meydan ist in ein bis zwei Wochen erteilt und gehört zu den günstigeren Lizenzen. Kein Büro, keine Ladenfläche, kein lokaler Partner.
Mit dem Hafen Jebel Ali, zwei internationalen Flughäfen und zahlreichen Fulfillment-Anbietern erreichen Sie Kunden am Golf, in Europa, Asien und Afrika schnell. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in vier Flugstunden Entfernung.
Die VAE haben eine sehr hohe Internet- und Smartphone-Nutzung und eine kaufkräftige, internationale Bevölkerung. Amazon.ae und Noon machen den Markteintritt ohne eigenen Shop möglich.
Dropshipping, Marktplatz-Fulfillment oder ein externer Logistikdienstleister: Sie müssen kein Lager mieten, um zu verkaufen. Digitale Produkte kommen ganz ohne Versand aus.
Keine Einkommensteuer für natürliche Personen, 0 % Körperschaftssteuer auf Gewinne bis AED 375'000 und 9 % darüber. Mehrwertsteuer von 5 % erst ab AED 375'000 Jahresumsatz.
Shop, Marketing und Kundenservice laufen digital. Sie steuern Ihr Geschäft von Dubai aus und verkaufen gleichzeitig in mehrere Märkte, ohne überall eine Gesellschaft zu brauchen.
Kosten
Was kostet eine E-Commerce-Lizenz
in Dubai?
Die Kosten hängen von Freezone, Anzahl der Aktivitäten und Visa ab. Weil Sie weder Büro noch Ladenfläche brauchen, bleibt der Einstieg günstig. Unsere Startpreise für die vollständig begleitete Gründung:
E-Commerce-Firma in der Freezone
Richtpreise, Stand 2026, zuzüglich jährlicher Behördengebühren ab dem 2. Jahr. Mainland-Gründungen auf Anfrage. Persönliche Beratung & Begleitung optional gegen individuelles Honorar.
Alle Pakete & Preise →Laufende Kosten ab dem zweiten Jahr
Ablauf
In sechs Schritten zur
E-Commerce-Firma.
Ca. 4 bis 8 Wochen inklusive Visum, danach das Payment-GatewayWir klären Produkte, Zielmärkte, Warenfluss und ob Sie nach Dubai ziehen. Daraus ergeben sich Freezone oder Mainland, Aktivitäten und Visabedarf.
Wir wählen die passenden E-Commerce-Aktivitäten, etwa Online Retail, Dropshipping oder digitale Produkte, und reservieren Ihren Firmennamen.
Reisepass, Passfoto, Adressnachweis und eine kurze Beschreibung Ihrer Produkte und Lieferanten. Die Einreichung erfolgt digital.
Lizenz mit Ihren E-Commerce-Aktivitäten, Certificate of Incorporation und Gesellschaftsvertrag, in der Regel nach ein bis zwei Wochen.
Establishment Card, Entry Permit, Medical und Emirates ID, mit einem kurzen Aufenthalt in Dubai.
Geschäftskonto, danach Payment-Gateway und Marktplatz-Konten. Wir bereiten die nötigen Unterlagen mit Ihnen vor.
Bankkonto & Zahlungen
Ohne Konto und Payment-Gateway
kein Umsatz.
Banken und Zahlungsanbieter prüfen Online-Händler genau, weil Rückbuchungen und unbekannte Lieferketten ein Risiko sind. Wer sauber vorbereitet ist, bekommt Konto und Gateway deutlich schneller. Das wird verlangt:
Gängige Zahlungsanbieter für Firmen in den VAE sind unter anderem Stripe, Checkout.com, Telr und PayTabs. Geschäftskonto in Dubai eröffnen →
Steuern
Steuern für E-Commerce-Firmen
in Dubai.
FAQ
Häufige Fragen zur
E-Commerce-Lizenz in Dubai.
In einer Freezone wie IFZA oder Meydan starten unsere Pakete ab AED 12'900 ohne Visum und ab AED 20'650 inklusive Residence-Visum. Ab dem zweiten Jahr fallen die jährlichen Erneuerungsgebühren an. Mainland-Gründungen erstellen wir auf Anfrage.
Ja. Wer in den VAE online Waren oder Dienstleistungen verkauft, braucht eine Lizenz mit den passenden E-Commerce-Aktivitäten. Das gilt auch für den Verkauf über Social Media.
Für internationalen Verkauf, Marktplätze und digitale Produkte reicht meist die Freezone. Wer vor allem an Endkunden in den VAE verkauft, ein eigenes Lager oder einen Showroom betreibt, ist mit dem Mainland oft besser aufgestellt.
Ja. Beide Marktplätze akzeptieren Freezone-Unternehmen als Verkäufer. Sie benötigen dafür Handelslizenz, Geschäftskonto und je nach Umsatz eine Mehrwertsteuernummer.
Ja, wenn die Aktivität ausdrücklich auf Ihrer Lizenz eingetragen ist. Achten Sie auf zuverlässige Lieferanten und klare Lieferzeiten, denn Banken und Zahlungsanbieter prüfen das Rückbuchungsrisiko.
Für eine Freezone-Gründung in der Regel nicht, eine virtuelle Adresse genügt. Ein Lager brauchen Sie nur, wenn Sie Ware selbst lagern möchten. Alternativen sind Marktplatz-Fulfillment oder externe Logistikpartner.
Die Registrierung ist ab AED 375'000 steuerpflichtigem Jahresumsatz Pflicht und ab AED 187'500 freiwillig möglich. Der Satz beträgt 5 %.
Ja. Beachten Sie die Mehrwertsteuer- und Zollregeln der Zielländer, etwa IOSS für Warensendungen bis 150 € und OSS für digitale Produkte an EU-Privatkunden.
Unter anderem Lebensmittel und Nahrungsergänzung, Kosmetik, Medikamente und Medizinprodukte, Elektronik mit Funkmodulen sowie Alkohol und Tabak.
Die Freezone-Lizenz liegt in der Regel nach ein bis zwei Wochen vor. Mit Visum und Emirates ID rechnen Sie mit etwa vier bis acht Wochen. Konto und Zahlungsanbieter laufen parallel.
Ja. Beim Versand in die EU fallen dann Einfuhrumsatzsteuer und gegebenenfalls Zoll an, bei Sendungen bis 150 € meist über IOSS. Für ein eigenes Lager kommen Zonen wie JAFZA oder Dubai South infrage.
Gängig sind unter anderem Stripe, Checkout.com, Telr und PayTabs. Voraussetzung sind ein Geschäftskonto und eine vollständige Website mit Impressum, AGB sowie Liefer- und Rückgaberegeln.
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